Warum wir heute überhaupt noch malen
In einer Zeit, in der eine Maschine in Sekunden ein Bild erzeugt: Warum ich noch von Hand male, und warum gerade jetzt so viele Menschen wieder zum Pinsel greifen.
Gedanken, Techniken und Einblicke aus meinem Atelier.
In einer Zeit, in der eine Maschine in Sekunden ein Bild erzeugt: Warum ich noch von Hand male, und warum gerade jetzt so viele Menschen wieder zum Pinsel greifen.
Wie aus dem Kratzdistel-Motiv im August-Paket eine mehrschichtige Klappkarte entsteht, Schritt für Schritt, und warum gerade diese Distel für mich so besonders ist.
Warum ich Farben nicht nur sehe, sondern fühle, sie in Lebensphasen erlebe und feiner unterscheide als die meisten. Ein Blick durch meine Augen.
Warum eine Swatchkarte und ein kleiner Farbkreis aus nur drei Pigmenten die beste Art sind, seine Farben wirklich kennenzulernen.
Über meinen Stil, einen Kunstprofessor, der meinen Fineliner nicht mochte, und was Autismus und ADHS damit zu tun haben, dass die Norm für mich nie das Ziel war.
Warum der unscheinbare Spitzwegerich mehr ist als ein Motiv: seine traditionelle Wirkung, und ein Rezept für selbst gemachte Bonbons zum Ausmalen und Nachmachen.
Warum ich jetzt die wilden, oft ungeliebten Blumen der Wiese male, über Artenschutz, die stille Stärke der Unscheinbaren und den Weg vom eigenen Foto zur handgemalten Malvorlage.
Warum ich mein Atelier-Plus-Paket komplett neu gedacht habe, und wie das August-Paket den Einstieg ins Malen so leicht wie möglich macht.
Warum ich seit meiner Kindheit Blumen liebe – von der Stockrose meiner Oma bis zu der Ruhe, die das Malen mir schenkt. Ein sehr persönlicher Blick hinter meine Motive.
Fineliner, Aquarellstifte, Stempel, Washi Tape und mehr – kleine Hilfsmittel, die das Malen spielerischer machen. Plus eines, auf das ich bewusst verzichte.
Ich habe meine letzten 22 Aquarelle ausgewertet und geschaut, welche Farben ich wirklich benutze. Herausgekommen ist so etwas wie meine persönliche Palette – überraschend klein, fast durchweg Monopigment und fast ohne Mischen.
Warum Vorlagen kein Schummeln sind, wie du sie auf Aquarellpapier überträgst – und wieso die Outline für mich Ausgangspunkt statt Begrenzung ist.
Nass-in-Nass, Lasieren, Farbverläufe, Negativmalerei und mehr – die grundlegenden Aquarelltechniken als Werkzeuge für botanische Motive.
Warme und kalte Primärfarben, Komplementärfarben und Pigmente auf feuchtem Papier – wie ich Farben bewusst statt zufällig mische.
Warum teurer nicht automatisch besser malt – und worauf es bei Aquarellpinseln wirklich ankommt: Wasseraufnahme, Form und Pflege.
Warum ich keine Standard-Farbkästen empfehle – und wie ich lernte, Aquarellfarben nach ihren Pigmenten statt nach ihrem Namen zu wählen.
Warum 300 g/m² und 100 % Baumwolle nicht automatisch das beste Papier machen – und die zwei Papiere, mit denen ich heute wirklich arbeite.